Fitbit Charge 2 Test

Fitbit Charge 2 Test

Fazit nach dem Fitbit Charge 2 Test

Der Fitbit Charge 2 ist ziemlich genau der Fitness Tracker den wir von Fitbit erwartet und uns aber auch gewünscht haben. Das schicke Design des Fitbit Charge HR Nachfolgers und die inzwischen sehr ausgereiften Funktionen sind sehr gut integriert und funktionieren fast immer genau so wie sie sollen. Der optische Herzfrequenzsensor liefert akkurate Werte, dank GPS-Verbindung kann man beim Sport das GPS des Smartphones für genaue Distanz- und Geschwindigkeitswerte nutzen. Besonders praktisch finden wir auch die automatische Aktivitätsaufzeichnung die inzwischen sehr gut erkennt und festhält, wann der Träger sich aktiv bewegt. Auch das Motivations-Element kommt nicht zu kurz und so kommt es schon mal vor, dass wir im Office umher laufen um die als Ziel gesetzten 250 Schritte pro Stunde voll zu machen. Luft nach oben hat der Fitbit Charge 2 noch bei der Benachrichtigungsfunktion, der Bedienung und den Smartwatch-Funktionen. Vor allem wird es aber wirklich Zeit, dass die Fitness Tracker von Fitbit wasserdicht werden. Zusammengefasst, ist der Fitbit Charge 2 unserer Meinung nach trotzdem zu diesem Zeitpunkt der beste Activity-Tracker auf dem Markt.

Ist der Fitbit Charge 2 der richtige Fitness Tracker für mich?

Der Fitbit Charge 2 ist eine sehr gute Wahl, wenn du nach einem Tracker suchst, der deine täglichen Aktivitäten, deinen Schlaf, sowie den gelegentlichen bis regelmäßigen Sport verfolgt, aufzeichnet und auswertet. Für versierte Sportler und Nutzer denen die Sportfunktionen sehr wichtig sind, gibt es besserer Tracker mit zusätzlichen Funktionen (z.B. der Garmin Vivosmart HR Plus mit integriertem GPS), für alle anderen ist der Fitbit Charge 2 eine wirklich sehr gute Wahl.

Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers ist: 159,95 Euro

Fitbit Charge 2 Test

Pro

  • Sehr gelungenes Design
  • Automatische Aktivitätsaufzeichung funktioniert gut und genau (Fitbit Smarttrack)
  • GPS-Verbindung ist praktisch und funktioniert reibungslos (Tracker nutzt GPS des Smartphones)
  • Integrierter optischer Herzfrequenzsensor mit guter Genauigkeit (PurePulse)
  • Gelungene Motivations-Funktion
  • Sportprofile auf Tracker sind individualisierbar
  • Mehrere Alarme einstellbar, gelungen in die Funktionen der App integriert
  • Ordentliche Akkulaufzeit

Kontra

  • Nicht wasserdicht (jetzt wird es langsam Zeit, Fitbit)
  • Benachrichtigungen beschränken sich auf SMS, Anrufe und Kalender-Ereignisse (z.B. keine WhatsApp Nachrichten etc.)
  • Nachrichten oder Anrufe werden nur einmal kurz bei Eingang angezeigt  und der Träger wird durch eine Vibration darauf aufmerksam gemacht
  • Bedienung durch Tippen aufs Display funktioniert nicht immer direkt
  • Vibration des stummen Weckers ist eventuell zu schwach um immer sicher aufzuwecken
  • Bildschrim nicht dauerhaft beleuchtet, muss aktiviert werden
Sportlichkeit7
Lifestyle9
Smartwatch-Funktionen7
Genauigkeit9
Preis-/Leistungsverhältnis9

Unser ausführliches Video zum Fitbit Charge 2 Test

Funktionen des Fitbit Charge 2 auf einen Blick

  • Integrierter optischer Herzfrequenz-Sensor mit PurePulse Technik – Puls wird kontinuierlich, den ganzen Tag in kurzen Abständen gemessen
  • GPS-Verbindung – via Bluetooth gekoppelt, kann das Activity Armband das GPS des Smartphones nutzen um genaue Daten über Route, Geschwindigkeit und zurückgelegte Distanz zu erfassen und mit in das Tracking einbinden (das Smartphone muss dafür in Reichweite sein)
  • Automatische Aufzeichnung von Aktivitäten – mit Hilfe der SmartTrack-Technologie zeichnet der Tracker Aktivitäten auch ohne manuellen Start und Stopp auf
  • Multisport-Modi – vor der Aufzeichnung einer Aktivität kann man aus verschiedenen Optionen wie zum Beispiel Laufen, Radfahren aber auch Krafttraining oder Laufband auswählen
  • Ganztägiges Aktivitäts-Tracking – der Fitbit Charge 2 zeichnet sämtliche Aktivitäten rund um die Uhr automatisch auf
  • Bewegungs-Erinnerungen – durch Benachrichtigungen auf dem Display wird der Träger motiviert sich zu bewegen und seine gesetzten, stündlichen Ziele zu erreichen
  • Smartphone-Benachrichtigungen – solange das Smartphone gekoppelt ist, erhält man in Echtzeit SMS, Anrufe und Kalender-Ereignisse direkt auf das Handgelenk
  • Automatische Schlafaufzeichung – der Tracker misst wann man schläft und analysiert die Schlafqualität
  • Stummer Wecker – durch wahrnehmbares Vibrieren weckt das Fitness Armband den Träger ohne andere zu stören
  • Geführte Atemübungen – auf dem Tracker kann eine zweiminütige geführte Atemübung gestartet werden die sich nach der Herzfrequenz richtet
  • Cardio-Fitnessniveau – der Activity Tracker errechnet einen Fitnessindex der Rückschlüsse über den Fortschritt und das Fitnessniveau gibt
  • Austauschbare Armbänder – je nach Anlass oder Geschmack lassen sich die Armbänder austauschen

Erklärung: Alle Aktivitäten, ob Laufen, Radfahren, Treppensteigen, Schwimmen etc. werden von dem Fitbit Charge 2 in Schritte umgewandelt. Das macht Sinn, ermöglicht eine gesamtheitliche Darstellung und eine Vergleichbarkeit.

Verpackung und Lieferumfang
  • Fitbit Charge 2 mit Armband in gewählter Farbe (Armband ist austauschbar)
  • USB-Ladekabel/Ladeklemme
  • Dokumentation und Kurzanleitung
Erhältliche Farben
  • Schwarz/Silber
  • Pflaume/Silber
  • Blau/Silber
  • Türkis/Silber

Fitbit Charge 2 - alle Farben

Special Edition (nur äußerlicher Unterschied)

  • Lavendel/Rosé-Gold
  • Schwarz/Metallisches Blaugrau

Optional kann man auch Lederarmbänder dazu kaufen (70 Euro), in den Farben

  • Braun
  • Zartrosa
  • Indigo
Erhältliche Größen
  • S (Umfang von 14-17 cm)
  • L (Umfang von 17-20,6 cm)
  • XL (Umfang von 20,6-23,6 cm)

Fitbit Charge 2 GrößentabelleFitbit Charge 2 - Breite

Tipp: Wir haben den Tracker in der Größe S und wir denken, dass das für fast alle Frauen sowie für viele Männer die richtig Größe ist. Am besten aber einfach die Schablone unter folgendem Link ausdrucken und auf Nummer sicher gehen: https://www.fitbit.com/content/assets/sizing-guides/charge2_sizing_guide.pdf

Technische Daten
Sensoren und Komponenten

  • Optischer Herzfrequenzmesser
  • 3-Achsen-Beschleunigungsmesser
  • Höhenmesser
  • Vibrationsmotor

Fitbit Charge 2 Test – Ausführlicher Praxis-Test

Auspacken und Einrichten/Setup

Fitbit macht es dem Nutzer sehr leicht, den Charge 2 innerhalb von wenigen Minuten einzurichten. Wir glauben, dass selbst technisch nicht so versierten Personen die Einrichtung gut gelingen wird. Also, erst einmal raus aus der schicken Verpackung, die stark an die von Apple-Produkten erinnert. Unsere Einheit war bereits halb vorgeladen. Die Einrichtung ist mit dem Smartphone und der Fitbit App oder über den Computer (aber nur via Bluetooth) möglich. Wir beschränken uns hier auf die erste Variante. Dazu braucht man ein kompatibles Smartphone und die bereits erwähnte Fitbit App die es kostenlost in allen großen App Stores gibt:

Apple App Store

Google Play App Store

Windows App Store

Ist die App installiert und ein Benutzerkonto angelegt dann geht es jetzt an die Koppelung mit dem Tracker. Dazu die Bluetooth-Funktion des Smartphones aktivieren, den Fitness Tracker anschalten indem man den einzigen Knopf des Geräts kurz drückt und dann in der Fitbit App auf „Konto“ gehen. Jetzt „Ein Gerät einrichten“ klicken und dann den Fitbit Charge 2 auswählen. Ab diesem Moment an wird man von der App durch den Setup-Prozess geführt der anschaulich auf dem Display des Smartphones beschrieben wird. Am Ende erklärt die App mit Grafiken noch kurz wie der Tracker funktioniert, Fitbit macht das wirklich sehr schön.

Bedienung und Steuerung im Fitbit Charge 2 Test

Das Fitness Armband hat ein OLED-Display mit Touch-Funktion, so wie der Fitbit Alta auch schon. Die Steuerung per Tippen funktioniert schon besser als bei dem kleinen Bruder (Alta) aber immer noch nicht optimal, so dass man schon mal genervt auf das Ding eintippt. Außerdem besitzt das Gerät einen Knopf auf der linken Seite mit dem man zwischen dem normalen Hauptmenü und dem Aktivitäts- und Einstellungsmenüs springen kann. Mit dem Knopf geht es bei kurzem Drücken immer nach rechts. Innerhalb der einzelnen Bereiche navigiert man durch ein Tippen auf den Bildschirm. Um Funktionen auszuwählen und zu starten verwendet man wieder den Knopf. Eine Wischbewegung (Swipen) ist nicht möglich. Also nochmal zusammen gefasst, auswählen durch tippen, bestätigen durch Drücken der Taste. So wird die Steuerung schnell intuitiv und wir finden Fitbit hat diesen Aspekt ganz gut gelöst, wenn auch eine Wisch-Funktion niemandem geschadet hätte.

Tipp: Um eine Aktivität zu starten, wählt man zuerst die gewünschte Sportart aus und hält dann den Knopf etwas länger gedrückt, bis die Stoppuhr startet.

Fitbit Charege 2 richtig tragen

Für das tägliche Tragen empfielt Fitbit den Tracker etwa eine Fingerbreite oberhalb des Handgelenksknochens zu tragen. An dieser Stelle ist der Arm gut durchblutet und die Herzfrequenz kann akurat gemessen werden.

Fitbit Charge 2 -richtig im Alltag tragen

Beim Sport kann man damit experimentieren, den Tracker auch etwas weiter oben Richtung Ellenbogen zu tragen. Denn je höher man das Gerät am Arm trägt, desto besser ist dieser Teil durchblutet und somit tut sich der optische Herzfrequenzsensor noch leichter den Puls genau zu messen. Fitbit schlägt beim Sport vor, sogar bis zu 3 Fingerbreiten weg vom Handgelenksknochen zu gehen. In unserem Fitbit Charge 2 Test finden wir diesen Vorschlag etwas weniger praktikabel. Aber einfach selbst ausprobieren.

Fitbit Charge 2 - richtig beim Sport tragen

Wichtig: der optische Herzfrequenzsensor soll gut auf der Haut aufliegen, aber das Armband sollte dennoch nicht zu eng sein, sonst wird die Durchblutung gestört und die Werte des Pulsmessers werden eventuell ungenauer

Fitbit Charge 2 Test – Funktionen unter die Lupe genommen

Automatische Aktivitätserkennung

Ein großes Thema bei Fitbit und inzwischen auch von vielen anderen Fitness Tracker Herstellern, ist die automatische Aktivitätserkennung und Aufzeichnung. Sprich, ohne, dass man den Fitness Tracker betätigt oder eine Aktivität startet, erkennt dieser, dass man aktiv ist, legt eine Aktivität an und erkennt auch welche Art von Aktivität der Träger macht. Gleich vorab, unserer Meinung nach hat Fitbit diese Funktion bisher am besten Umgesetzt, zuerst in dem Fitbit Alta und Fitbit Blaze und nun auch im Charge 2.

Ganz konkret, was kann man von der Funktion erwarten?

Fitbit Charge 2 Automatische AktivitätserkennungIn der Praxis ist die Funktion noch nicht so ausgereift wie viele sich das vielleicht erhoffen, aber dennoch sehr nützlich. Wir würden sagen in etwa 90 Prozent der Fälle erkennt der Charge 2 richtig, dass wir eine Aktivität machen. Zum Teil ist die Funktion sogar sehr beachtlich genau, selbst wenn wir nur 1-2 Minuten gelaufen sind, hat der Tracker das in unserem Fitbit Charge 2 Test bereits aufgezeichnet. Die Zuweisung, um welche Aktivität es sich handelt funktioniert allerdings nicht immer richtig, aber oft stimmt sie auch. Hier sehen wir im Vergleich zu den Vorgängermodellen (Fitbit Alta und Fitbit Blaze) schon eine deutliche Steigerung.

An dieser Stelle wollen wir positiv hervorheben, dass es beim Fitbit Charge 2 im Prinzip eigentlich keinen Unterschied macht, ob man eine Aktivität manuell startet oder den Tracker das Training automatisch mitverfolgen lässt. Dadurch, dass das Gerät sowieso ständig den Puls misst, macht es keinen Unterschied. Hier ist Fitbit, dem Konkurrenten Garmin etwas voraus, dessen automatische Aufzeichnung eher noch eine Spielerei ist und auf keinen Fall eine manuelle Trainingsaufzeichnung ersetz.

 

GPS-Verbindung

Bei unserem Test des Fitbit Blaze waren wir noch etwas skeptisch, ob diese Funktion tatsächlich nützlich sein kann. Inzwischen finden wir Fitbit’s Lösung auch Sportbegeisterten eine Möglichkeit auf ein genaueres Tracking zu bieten, ziemlich schlau.

Wie funktioniert die GPS-Verbindung mit dem Smartphone?

In der Praxis ist es denkbar einfach und funktioniert einwandfrei. Aber zwei Voraussetzungen müssen gegeben sein:

  1. Das Smartphone ist nahe genug um eine Bluetooth-Verbindung aufrecht zu erhalten
  2. Ihr habt der Fibti App erlaubt „Immer“ euren Standort zu verfolgen. Das geht nur in den Einstellungen des Smartphones, ist aber Pflicht um die GPS-Verbindungs-Funktion nutzen zu können. Somit erlauben wir der App z.B. vor dem Lauf die Standorterfassung und stellen diese nach dem Training wieder ab (optional).

Sind diese beiden Voraussetzungen gegeben, geht der Rest Automatisch. Sprich, auf die gewünschte Aktivität auf dem Tracker gehen und durch Halten des Knopfes starten. Dann erscheint auf dem Display die normale Stoppuhr sowie ein kleines Symbol für das verbunden Smartphone.

Integrierter optischer Herzfrequenzsensor

Fitbit Charge 2 - optischer Herzfrequenz Sensor

Fitbit arbeitet beim Fitbit Charge 2 mit zwei optischen Sensoren die den Blutfluss des Trägers messen und so auf den Herzschlag zurückfolgern können. Praktisch gesehen sind die Sensoren gelungen, da sie gut auf der Haut aufliegen und auch bei starker Bewegung des Bandes immer mindestens eine LED-Lampe die Haut berührt.

Kommen wir zu dem wichtigsten Aspekt, wie genau misst der Fitbit Charge 2 in unserem Test den Puls?

Dazu vergleichen wir wie immer die mit dem Fitness Tracker gemessenen Werte von mehreren Läufen und Workouts direkt mit den gleichzeitig aufgezeichneten Messwerten von einem Brustgurt (Garmin Premium ANT+ Puls-Brustgurt).

Im Fall des Fitbit Charge 2 Tests sind wir sehr zufrieden mit den Messwerten. Der optische Herzfrequenzsensor zeigt normale Abweichungen bei plötzlicher Steigerung der Intensität bzw. des Herzschlages. Auch lässt sich feststellen, dass der Sensor zum Beispiel am Anfang eines Laufes auch ab und an für ein paar Minuten erstmal nicht ganz mitkommt. Allerdings, wenn der Sensor dann auf „Touren“ ist, leistet er richtig saubere Arbeit und liefert eine sehr gute Genauigkeit beim Laufen und Radfahren. Wie jeder optische Herzfrequenzsensor tut sich auch der des Charge 2 schwerer bei Kraftsportarten oder ähnlichem, bei dem zum einen das Handgelenk viel bewegt wird, zum anderen aber auch die Armmuskulatur angespannt wird, was die Messungen beeinträchtigen kann.

Alles in allem liefert der Sensor aber eine sehr ordentliche Genauigkeit. Für jeden, der die Pulswerte nicht als Basis für Wettkampf und Training nimmt, sondern vielmehr um eine genauere Überwachung der Gesundheit und Fitness zu haben, für den reicht unserer Meinung nach die Messgenauigkeit des Geräats erst einmal aus.

Stummer Wecker

Unserer Meinung nach, nutzt Fitbit diese Funktion mit ganz großem Abstand am besten von allen Geräten auf dem Markt. Den Träger durch Vibration am Handgelenk aufwecken können viele Fitness Tracker, aber Fitbit hat diese Funktion weitergedacht und schafft damit echten Mehrwert.

  1. Man kann mehrere Alarme pro Tag einstellen. Macht eigentlich komplett Sinn, können aber nur die wenigsten Fitness Tracker.
  2. Man kann Alarme wiederholen lassen. Zum Beispiel nur an Werktagen
  3. Fitbit nutzt diese Funktion auch um den Träger aufzufordern ins Bett zu gehen und seine Schlafziele, die in der Schlafüberwachung festgelegt wurden, zu erreichen

Diese Möglichkeiten sind alle bei weitem nicht revolutionär, aber dennoch praktisch und gut umgesetzt.

Was uns allerdings bei dem Fitbit Charge 2 nicht gefällt, in Hinblick auf den stummen Alarm, ist die Stärke der Vibration. Wir sind bisher immer aufgewacht, aber verstrauen nicht hundert prozentig darauf, dass uns der Tracker auch wirklich aufweckt. Das Fitnessarmband vibriert deutlich schwächer als andere Fitness Tracker von Fitbit oder auch anderen Firmen. Wir hoffen ein Software-Update wird das beheben. Es sollte einfach unterschiedliche Vibrationsstärken geben. Für Benachrichtigungen und Erinnerungen tagsüber ist die momentane Intensität der Vibration ideal, zum Wecken würden wir uns ein bisschen mehr Power wünschen.

Bewegungs-Erinnerungen

Uns kommt es so vor, als hätte Fitbit sich als eigentlich einzige Firma im Markt, mal wirklich Gedanken gemacht, wie man Hinweise und Motivation nutzen kann um den Träger des Fitness Armbandes wirklich zum Ziel zu bringen und in Bewegung zu halten. Das Resultat sind neun stündliche Challenges, bei denen man mindestens jede Stunde 250 Schritte machen muss um das Ziel zu erreichen. Eigentlich eine sehr einfache Idee, aber sie ist zumindest für uns ziemlich effektiv. Wir laufen auf jeden Fall ein oaar Wochen einmal pro Stunde im Office rum 🙂

In der Praxis vibriert das Armband einmal kurz, falls man das Ziel noch nicht erreicht hat und fordert dann auf dem Display dazu auf, sich zu bewegen. In der App werden diese 9 kleinen Mini-Challenges später auch schön dargestellt und ein wöchentlicher Überblick über die Erfolge gegeben. Dieses Feature ist unserer Meinung nach sehr gut gelungen und sellt mit so einfachen Mitteln einen echten Mehrwert für den Träger dar.

Akkulaufzeit

Unserer Meinung nach wird die Akkulaufzeit oft überbewertet. Wir finden diesen Aspekt nicht grundliegend entscheidend, solange ein gewisses Minimum überschritten wird (3-4 Tage). In unserem Fitbit Charge 2 Test kommt der Fitness Tracker meist auf 4 bis knapp 5 Tage, je nachdem wie oft wir Aktivitäten aufgezeichnet haben und auch die GPS-Verbindung genutzt haben. Alles in allem finden wir diesen Wert aber absolut in Ordnung, besonders dafür das der optische Herzfrequenzsensor tatsächlich ständig, rund um die Uhr misst.

Benachrichtigungen aufs Hangelenk

Die Benachrichtigungs-Funktion funktioniert im Fitbit Charge 2 Test schon gut, aber irgendwie sind wir nicht so ganz begeistert. Der Konkurrent Garmin löst das zum Beispiel bei seinem Garmin Vivosmart HR Plus deutlich besser.

Was könnt ihr zu erwarte?

Solange der Tracker mit dem Smartphone gekoppelt ist, werden eingehende SMS, Anrufe und Kalender-Erinnerungen sofort auf dem Tracker angezeigt. In der Praxis ist das so. Ihr bekommt eine SMS, dann vibriert das Band einmal kurz. Wenn ihr nun das Display aktiviert, entweder durch die „auf die Uhr schauen Bewegung“, durch Tippen auf das Display, oder durch drücken des Knopfes, erscheint kurz von wem die Nachricht ist und darunter wird die SMS wie in einem Ticker von rechts nach links abgespielt. Sobald das Display wieder ausgeht, oder der Text zu Ende abgespielt ist war es das mit der Nachricht. Bei Anrufen vibriert das Fitness Armband öfter um den Träger auf den Anruf hinzuweisen.  Eigentlich macht die Funktion so schon sinn, aber irgendwie sind wir in der Praxis nicht übermäßig begeistert. Aber nichts desto trotz, alles funktioniert wie es soll, wir „jammern“ also immerhin auf hohem Niveau 🙂

Automatische Schlafaufzeichung und Analyse

itbit Charge 2 - Schlafphasen Analyse Übersicht Fitbit Charge 2 - Schlafphasen Analyse DetailDer Fitbit Charge 2 zeichnet automatisch auf wann der Träger einschläft und aufwacht. Natürlich irrt sich das Gerät auch ab und an, wenn man zum Beispiel sehr ruhig da liegt beim Fernsehen oder Lesen, aber erstaunlicherweise liegt der Tracker oft goldrichtig. Wir finden das Gerät meistert diese Disziplin sehr gut und auch die Aufbereitung der Daten in der App ist sehr übersichtlich und gelungen. Auch legt man in der App fest, wie viel Schlaf man gerne täglich hätte. Dieser Wert wird dann als Maßstab genommen und die App errechnet ständig den Durschnitt der Schlafdauer, lobt einen wenn man sein Ziel erreicht und weist darauf hin wenn man deutlich drunter liegt. So stellen wir uns Schlaf-Tracking vor, so hat es einen Mehrwert für uns.

Kurz um einem Gerücht vorzukommen, das immer mal wieder aufkommt. Der Fitbit Charge 2 sowie auch alle anderer Fitness Tracker die wir kennen, hat keine Schlafphasen-Weckfunktion. Schlafphasen werden analysiert, aber der Wecker des Armbandes ist nicht darauf abgestimmt.

 

Genauigkeit der Messungen nach einem Monat Fitbit Charge 2 Test

Das gute alte Thema Genauigkeit, natürlich ein wichtiges Kriterium in unserem Fitbit Charge 2 Test.  Wir möchten es an dieser Stelle in fünf verschiedene Kategorien unterteilen

  • Optischer Herzfrequenzsensor

Wie bereits etwas weiter oben beschrieben, befinden wir den optischen Herzfrequenzsensor für ziemlich genau. Bei Sensoren dieser Art muss man immer Abstriche an der Genauigkeit gegenüber Brustgurten machen, aber im Vergleich zu anderen Trackern die eine optischen Sensor verwenden, schätzen wir, in unserem Fitbit Charge 2 Test, den Tracker für sehr genau ein.

  • Schritte

Wir haben hier wie immer unseren Schritt-Test gemacht und das Ergebnis zeigt eine etwa 99 prozentige Genauigkeit. Ein sehr guter Wert.

Gegangene SchritteGemessene Schritte
10099
100100
10099
100102
100102
Total 500503
  • Verbrannte Kalorien

Verbrannte Kalorien sind im Allgemeinen schwer zu messen, wirklich genau erst recht. Um heraus zu finden, wie viel Kalorien der Körper wirklich verbraucht, müssten man sehr aufwendige Test unter Labor-Bedingungen machen. Somit müssen wir uns bei dieser Bewertung auf unsere langjährige Erfahrung auf dem Gebiet stützen. Auf Basis dieser Erfahrung würden wir sagen, dass die Berechnung besonders bei Aktivitäten ziemlich akkurat ist, aber zum Beispiel bei automatisch aufgezeichneten Aktivitäten etwas hoch ist. Im Zweifel zeigt der Fitbit Charge 2 im Test wohle eher lieber zu viele als zu wenige verbrannte Kalorien an. Aber unserer Meinung nach ist alles im Rahmen.

  • Schlafanalyse

Die Schlafanalyse funktioniert einwandfrei und wir sind sehr zufrieden mit der Genauigkeit. Sie wird immer mal wieder einen Ausreißer machen oder nicht erkennen, dass wir nur im Bett liegen und fernsehen, aber alles in allem ist die Funktion gut umgesetzt und liefert in unserem Fitbit Charge 2 Test Werte, die wir so bestätigen können

  • Automatische Aktivitätserkennung

Fitbit Charge 2 - automatische AktivitätsaufzeichnungDie Aktivitätserkennung funktioniert bei dem Fitbit Charge 2 mit Abstand am besten von allen Fitness Trackern die wir bisher mit dieser Funktion getestet haben. Das heißt nicht, dass es perfekt funktioniert, aber Fitbit ist hier sicher auf einem sehr gutem Weg. Tendenziell werden sehr viele Aktivitäten als solche angelegt, oft zählt da auch schon mal der gegangene Weg zur Arbeit dazu, den wir persönlich jetzt nicht als Aktivität eingeordnet hätten. Die Dauer dieser Aktivitäten sind aber erstaunlich genau, der Activity Tracker erkennt sehr genau wann es los geht und wann es wieder aufhört.

 

  • Zurückgelegte Distanz

Großes Lob an Fitbit in dieser Kategorie, die zurückgelegte Distanz basierend auf den gegangenen Schritten ist erstaunlich genau, auch beim Laufen zum Beispiel. Wir haben es öfter mit GPS-Daten verglichen und konnten keine großen Abweichungen feststellen. Wir werden der Sache weiterhin nachgehen, da die Genauigkeit wirklich verblüffend war.

THE END – Fitbit Charge 2 Test

Es würde uns freuen, wenn euch unser Testbericht ein wenig dabei geholfen hat, den richtigen Fitness Tracker für euch zu finden. Wir beantworten euch gerne jegliche Fragen zu dem Tracker. Dazu einfach unten einen Kommentar hinterlassen, wir schreiben so schnell wie möglich zurück.

Wen euch unser Fitbit Charge 2 Test gefallen hat, könnt ihr uns einen großen Gefallen tun, indem ihr ihn auf den sozialen Medien liked oder sogar shared. Dazu einfach auf das Facebook Icon über oder unter dem Artikel klicken 🙂

Vielen Dank und sportliche Grüße,

euer Fitness Tracker Test Team

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Comments (25)

  1. Malone 14. Oktober 2016
    • fitnesstrackertest 18. Oktober 2016
      • Nathalie 17. November 2016
        • fitnesstrackertest 25. November 2016
  2. Nicolas 25. Oktober 2016
    • fitnesstrackertest 25. Oktober 2016
  3. Nele 1. November 2016
  4. Meik 29. November 2016
    • fitnesstrackertest 30. November 2016
  5. Kai 28. Dezember 2016
    • fitnesstrackertest 3. Januar 2017
  6. Uwe Schneemann 3. Januar 2017
    • fitnesstrackertest 14. Januar 2017
  7. Sarah 8. Januar 2017
    • fitnesstrackertest 14. Januar 2017
      • Sarah 20. Januar 2017
  8. Astrid Kühne 9. Januar 2017
    • fitnesstrackertest 14. Januar 2017
  9. Petra 12. Januar 2017
    • fitnesstrackertest 14. Januar 2017
  10. Erwin 26. Februar 2017
    • fitnesstrackertest 16. März 2017
  11. Constanze 25. April 2017
    • fitnesstrackertest 2. Mai 2017
      • Constanze 11. Mai 2017

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