Fitbit Charge Test

 

Fitbit Charge Test

UPDATE 2016: Der Fitbit Charge hat einen würdigen Nachfolger bekommen, den Fitbit Alta. Hier geht es zum unserem Artikel zum Testsieger in der Kategorie „Fitness-Armband“

Fitbit Alta Test

Den Fitbit Charge können wir euch nicht mehr empfehlen, inzwischen ist der einst gute Tracker einfach veraltet.

Fitbit Charge Test

Fazit von Fitness Tracker Test:

Der Fitbit Charge Fitness Tracker ist eine gelungene Weiterentwicklung des bisherigen Fitbit Force Trackers. Das Armband ist etwas größer als der Vorgänger, aber dafür kann es auch einiges mehr. Unter anderem bekommt man nun Notifikationen ans Handgelenk geschickt. Der Charge Tracker überzeugt durch einfache Handhabung, reibungslose Funktion und die sehr gelungene App und Onlineplattform. Wer zusätzlich auf einen Pulsmesser zurückgreifen möchte, kann sich hier über den etwas teureren Fitbit Charge HR informieren.

Pro:

  • reibungslose, drahtlose Synchronisation
  • sehr gute App und Onlineplattform
  • Anrufbenachrichtigung (Caller-ID)
  • gute Akkuleistung
  • automatische Schlaferkennung
  • stummer Alarm (funktioniert erstaunlich gut)

Contra:

  • zeigt keine ganze SMS Benachrichtigung
  • kein optischer Herzfrequenz Sensor

Der Praxis-Test

Wir haben unseren Fitness Tracker Test mit dem Fitness Armband gemacht. Im Folgenden gibtes eine detaillierte Beschreibung wie das Gerät funktioniert, was ihr beachten müsst und was wir von den Funktionen halten.

Verpackung und Lieferumfang

Es ist immer gut zu wissen, was tatsächlich in der Verpackung ist und sein sollte. Mitgeliefert wird:

  • Fitbit Charge in ausgewählter Farbe und Größe
  • USB Ladekabel
  • Dongle (zur kabellosen Synchronisierung mit dem PC)
  • Kurzbeschreibung und Dokumente

Größenauswahl

Die Armbänder gibt es in zwei Größen:

  • S – Handgelenksumfang 140-165 mm
  • L – Hangelenksumfang 160-193 mm
  • Beide Armbänder sind 2,1 cm breit (21mm)

Man kann unter den folgenden 4 verschiedenen Farben für das Armband auswählen:

  • schwarz
  • schiefergrau
  • blau (momentan noch nicht erhältlich)
  • burgunderrot (momentan noch nicht erhältlich)

 Fitbit Charge Farben

Bevor es mit dem Fitness Tracker Test los geht

Einmal ausgepackt, muss man das Fitness Armband zuerst aufladen. Das dauert etwa 1,5 bis 2 Stunden. Aufgeladen und eingeschaltet zeigt das Display nun die verschiedenen Screens an. Indem man den einzigen Knopf des Trackers drückt (an der linken Seite), kann man zwischen den verschiedenen Anzeigen hin und her scrollen. Mögliche Anzeigen sind:

  • Uhrzeit (ist immer die erste Anzeige, wenn man den Knopf drückt um das Display zu aktivieren)
  • Schritte
  • Distanz
  • Etagen
  • Kalorien

Und falls ein Alarm eingestellt ist wird auf einem extra Screen die nächste Weckzeit angezeigt.

Einrichtung

Der erste Schritt ist nun, den Tracker entweder mit dem Smartphone zu koppeln oder mit Hilfe des mitgelieferten Dongles mit dem Computer. Beides geschieht via Bluetooth. Fitbit bietet seine App kostenlos für iOS, Android und Windows Phone an.

Smartphone

Wer das Kopplung mit dem Smartphone wählt muss nur die Fitbit App von Fitbit Inc. herunterladen, Bluetooth auf dem Smartphone aktivieren, den Fitness Tracker mit dem Smartphone koppeln, die App öffnen und dann den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen. Das Setup ist selbsterklärend und angenehm einfach zu folgen.

Computer

Für die Koppelung mit dem Computer muss der mitgelieferte Dongle in einen USB Port des Computers gesteckt werden und anschließend unter: http://www.fitbit.com/setup das Programm Fibti Connect heruntergeladen werden. Nach der Installation einfach den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen und es kann los gehen.

Fitness Tracker Test der praktischen Anwedung

Nachdem man im ersten Schritt den Tracker eingerichtet hat, ist nun alles bereit und der Fitbit Charge fängt an Ihr Tuen aufzuzeichnen.

Folgende Aktivitäten misst das Fitness Armband und speichert sie ab:

  • Schrittzähler
  • zurückgelegte Strecke
  • verbrannte Kalorien
  • Etagen
  • aktive Minuten
  • Schlafqualität
  • geschlafenen Stunden

Hinweis: Aktive Minuten, Schlafqualität und geschlafene Stunden werden nicht auf dem Display des Charge angezeigt, diese können nur mit Hilfe der App oder der Website abgerufen werden.

Diese Funktionen sind nichts Neues, aber auch die Konkurrenz hat bisher keine großen Neuerungen hinsichtlich der aufgezeichneten Aktivitäten hervorgebracht. Anfang 2015 bringen jedoch unter anderem Fitbit, Jawbone und Apple Tracker/Uhren heraus die zusätzlich die Herzfrequenz messen sowie GPS Funktion haben. Nur das ausschließlich in der USA erhältliche Microsoft Band vereint diese Funktionen bereits heute. Wir sind gespannt was noch alles auf uns zu kommt.

Zurück zum Fitbit Charge. Neu jedoch sind folgende zwei Funktionen gegenüber der Fitbit Force, das direkte Vorgängermodell:

  • Anrufer ID + Uhr (OLED-Display zeigt nun Anrufbenachrichtigungen an solange mit Smartphone verbunden)
  • automatische Schlaferkennung (lange überfällig, jetzt erkennt der Fitbit Charge wann man schläft)

Diese beiden Funktionen machen viel Sinn und sind in der praktischen Anwendung sehr nützlich. Unser Tester fand besonders die Anrufer ID Funktion im Alltag sehr praktisch, da er nun sein auf lautlos gestelltes Smartphone nicht im Blick haben musste. Bei einem eingehenden Anruf vibriert der Tracker kurz und zeigt entweder den Namen des Anrufers oder dessen Nummer an.

Hinweis: das Armband kann an beiden Handgelenken getragen werden, dominant oder nicht. Man muss dies nur unter Einstellungen in der App oder auf dem Computer angeben. Wir von Fitness Tracker Test empfehlen die nicht dominante Hand zu nehmen, wie bei einer Uhr auch. Dadurch werden viele Alltagsbewegungen nicht gerechnet und die Messungen sind weniger verfälscht.

Auch gesagt sei, dass der Tracker bis 10 Meter wasserdicht ist, also beim Schwimmen oder Baden angelassen werden kann.

Einzelne Trainigseinheiten aufzeichen

Wie bei den meisten aktuellen Fitness Armbändern kann man auch mit der Fitbit Charge Trainingseinheiten eingrenzen. Natürlich zeichnet das Gerät immer alles auf, aber oft ist es interessant zu sehen wie intensiv das einzelne Workout im Gym oder der Lauf im Park waren. Um den „exercise mode“ zu starten muss man den Knopf des Trackers solange gedrückt halten bis eine Stoppuhr auf dem Display erscheint. Die Aufzeichung beginnt und die Zeit auf dem Display läuft. Wenn man seine Daten während des Workouts abfragen will, kann man ganz normal mit dem Knopf durch die verschiedenen Seiten scrollen.

Der „exercise mode“ wird genauso gestoppt wie aktiviert, man hält den einzigen Knopf gedrückt bis die verstrichene Zeit angezeigt wird. Diese wird für etwa 5 Sekunden gezeigt, gefolgt von verbrannte Kalorien, Schritte, zurückgelegte Distanz und erklommene Etagen. Danach schaltet sich das Display wie gewohnt aus.

Wecker/stummer Alarm

Der stumme Alarm ist eine sehr praktische Funktion. In der Praxis wird der Partner nicht geweckt und irgendwie ist es zudem ein angenehmes Aufwachen. Auch, tagsüber, zum Beispiel in einem Meeting kann dies enorm praktisch sein und als Termin-Erinnerung dienen. Es fällt einem anfangs schwer dem Armband zu vertrauen, wir wurden in unserem Test aber immer richtig geweckt.

Um diese Funktion zu aktivieren muss man einfach in der App oder dem Online Dashboard auf Einstellungen clicken und dann aufden Stillen Alarm setzen und abspeichern. Danach muss der Fitbit Charge natürlich mit einem der beiden Geräte gekoppelt werden um die Information zu synchronisieren.

Nachdem man in der Früh von dem Gesundheitsbegleiter geweckt wurde, muss man den Knopf des Trackers drücken, sonst verfällt das Gerät in die „Snooze Funktion“ und wiederholt den Alarm etwas später wieder.

Anrufer ID – Bluetooth Funktion

Solange der Fitbit Charge mit einem Smartphone gekoppelt ist, zeigt er eingehende Anrufe mit entweder dem Namen des Anrufers (falls dem Smartphone bekannt) oder der Nummer an. Das Display zeigt die Notifikation für etwa 10 Sekunden an und vibriert. Wer das nicht will, drückt auf den Knopf und das Fitness Armband verstummt. Dies funktioniert in der Praxis reibungslos und macht durchaus Sinn. Leider beschränkt sich diese Funktion nur auf Anrufe. Der Garmin Vivosmart zum Beispiel kann hier mehr, man kann mit ihm sogar SMS oder Whats App Nachrichten lesen.

Vielleicht erweitert Fitbit diese Funktion in der Zukunft, wir halten sie auf dem Laufenden.

Übrigens: der Fitbit Charge beginnt einen neuen Aufzeichnungs-Tag immer genau nach Mitternacht. Dies richtet sich nach der in der App eingestellten Zeitzone.


Datenauswertung und graphische Aufbereitung

Bei der graphischen Aufbereitung der gesammelten Daten kann die Fitbit App und das Online Dashboard glänzen. Die Bedienung der App ist intuitiv und einfach.

So zeigt einem die App in Balken- und Kreisdiagrammen z.B. wie viele Schritte man bereits gegangen ist und wie viele noch zum Tagesziel fehlen. Das gleiche ist für alle anderen Parameter möglich die oben vorgestellt wurden.

Fitbit App Iphone

Interessant und witzig ist auch der sozial Aspekt der Plattform. Man kann Fitbit Gruppen gründen und so mit Freunden und Bekannten um die Wette eifern. Dieses Feature hat uns von Fitness Tracker Test überzeugt.

Fitbit App

Gut zu wissen ist auch, dass Fitbit es ermöglicht die von dem Fitness Tracker erhobenen Daten an viele Dritte-Apps weiterzugeben. Unter den kompatiblen Apps sind LOSE IT!, Run Keeper, My Fintess Pal oder auch Map My Fitness. Jedoch Stand Dezember 2014 unterstützen Fitbit Tracker nicht Apple Health. Wie wichtig das ist muss jeder selbst wissen. Da Apple Health momentan noch nicht annähernd ausgereift ist, finden wir das halb so schlimm.

Genauigkeit

Wie jeder Fitness Tracker den wir bisher getestet haben ist der Fitbit Charge ziemlich genau, aber nie ganz genau. Das liegt in der Sache selbst, die Anbringung am Handgelenk. So lässt sich der Charge auch bei dem „berühmt berüchtigten“ Zahnputztest austricksen. Jedoch ist klar festzustellen, dass der Fitbit Charge genau genug ist um alle Funktionen und Datenerhebungen sehr gut auszuführen. Bei unseren Geh-Tests (10×100 Schritte an verschiedenen Orten) gab es eine gute Genauigkeit von 96 Prozent.

Akkulaufzeit

Hier gibt’s nicht viel zu sagen. Der Hersteller gibt eine Laufzeit der Lithium-Polymer Batterie von bis zu 7 Tagen an und wir können das bestätigen. Mehr als eine Woche haben wir nicht hinbekommen, aber auch nicht weniger als 6 volle Tage.

Gut zu wissen – wenn nur noch Strom für einen Tag oder weniger bereit steht, zeigt der Charge ein Batterie-Zeichen als erste Anzeige auf dem Display an, anstatt der Uhrzeit.

 

BeiAmazon ansehen

Goldener Fitness Tracker Standard
  • - 87%
    87

Zusammenfassung

Der Fitbit Charge ist die logische Weiterentwicklung des Fitbit Force. Der Tracker hat alle Standard-Funktionen und nun auch Anrufer ID. Für die allermeisten Benutzer ist der Funktionsumfang der Charge vollkommen ausreichend. Hinzu kommt die sehr gute und intuitive App. Die Benutzung des Trackers macht Spaß und man vergisst meistens, dass man das Armband trägt.

87 %

Newsletter - aktuelle Tests, Vergleiche, Tipps und Tricks zu den neusten Fitness Trackern

So bleibst du bequem informiert über unsere neusten Tests der besten Fitness und Activity Tracker von Garmin, Fitbit, TomTom und vielen anderen Herstellern.

<script type=“text/javascript“><!–
amazon_ad_tag = „ernaehrung0f5-21“; amazon_ad_width = „728“; amazon_ad_height = „90“;//–></script>
<script type=“text/javascript“ src=“http://ir-de.amazon-adsystem.com/s/ads.js“></script>

BlogverzeichnisBlogtotal TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Listetop blog sites
top blog sitesfindeen.com

Newsletter - aktuelle Tests, Vergleiche, Tipps und Tricks zu den neusten Fitness Trackern

So bleibst du bequem informiert über unsere neusten Tests der besten Fitness und Activity Tracker von Garmin, Fitbit, TomTom und vielen anderen Herstellern.