Garmin Vivoactive Test

Garmin Vivoactive Test

Garmin Vivoactive Test

Fazit

Nach dem Garmin Vivoactive Test sind wir von dem Smart-Tracker absolut begeistert, wir haben einen neuen Testsieger in dieser Kategorie. Abgesehen davon, dass die Uhr keinen integrierten Herzfrequenzsensor hat, meistert sie jeden anderen Bereich und überzeugt uns mit sehr vielen nützlichen Features, klasse Software, hoher Genauigkeit und einer langen Akkulaufzeit. Per ANT+ lässt sich leicht ein Pulsbrustgurt koppeln und so stehen dem aktiven Sportler alle Türen offen. Auch ein GPS-Sender ist eingebaut, es fehlt an nichts.

UPDATE: Inzwischen bekommt man den Vivoactive bereits für rund 170 €, gemessen an dem was man dafür bekommt, ein richtig guter Deal!

Pro

  • Sehr großer Funktionsumfang
  • Gut designter Smart-Tracker
  • Lange Akkulaufzeit
  • GPS
  • Smartwatch Funktionen funktionieren reibungslos
  • Display-Anzeigen lassen sich praktisch individualisieren

Kontra

  • Kein integrierter Herzfrequenzsensor

Bei diesem Funktionsumfang kann der bisherige Platzhirsch Fitbit Charge HR nicht ganz mithalten. Jedoch würden wir die beiden Fitness Tracker in etwas verschiedene Kategorien/Klassen einordnen. Der Garmin Vivoactive ist gut 60 Euro teurer und ist klar eine Fitness Uhr im Gegensatz zu einem Fitness Armband wie der Fitbit Charge HR. Beide haben aber klar ihre Berechtigung als Testsieger.

Garmin Vivoactive Test – Funktionen in der praktischen Anwendung

Nun beschreiben wir detailliert und auf den Punkt gebracht wie der Smart-Tracker funktioniert, was ihr beachten müsst und wie die Funktionen im Fitness Tracker Test abgeschnitten haben.

Verpackung und Lieferumfang

Wir kennen es schon vom Garmin Vivofit 2 und Garmin VivoSmart, es gibt den Tracker im Bundle oder einzeln:

Gut zu wissen: Man kann den Brustgurt jederzeit nachkaufen, er ist einzeln nicht teuer als im Bundle

Vívoactive (Einzelgerät)

  • Vívoactive
  • Daten-/Ladeklemme
  • Dokumente und Kurzanleitung

Vívoactive Bundle

  • Vívoactive
  • Herzfrequenzsensor (Standard Brustgurt, nicht der weiche)
  • Daten-/Ladeklemme
  • Dokumente und Kurzanleitung

Beim Auspacken merkt man gleich, das Garmin nicht am falschen Fleck gespart hat. Die Verarbeitung der Uhr ist trotz des geringen Gewichts sehr solide und gibt ein gutes Tragegefühl vergleichbar mit einer komfortablen Pulsuhr oder einer digitalen Armbanduhr. Das mitgelieferte Silikonarmband ist angenehm. Wem es nicht schick genug ist, der kann Nachrüsten. Die Armbänder sind nicht mit normalen Uhren-Armbändern austauschbar. Allerdings bietet Garmin mehrere Optionen zum Nachkaufen an. In Leder oder Silikon und verschiedenen Farben. Mehr dazu erfahrt ihr hier.

Den Garmin Vivoactive gibt es in zwei Farbvariationen:Garmin Vivoactive schwarz weiß

  • Schwarz
  • Weiß

 

Die erhältlichen Armbänder zum Austauschen gibt es in den Farben:

  • Schwarz
  • Weiß
  • Blau
  • Lila
  • Berry
  • Slate (schieferblau)
  • rot

Bevor es mit dem Fitness Tracker Test los geht

Garmin Vivoactive von vorneDer Garmin Vivoactive kommt vorgeladen, eine Aufladung mit dem mitgelieferte USB Lade/Datenkabel ist erst einmal nicht nötig. Die Uhr hat 4 Tasten, zwei rechts und links außen am Rahmen und zwei integrierte Tasten unter dem Touchscreen wie man sie von zum Beispiel einem Windows Phone kennt. Mit dem linken Knopf (1) am Rahmen wird der Smart-Tracker ein und ausgeschaltet. Nachdem man den Schalter kurz gehalten hat, leuchtet das gut beleuchtete Display auf und fordert eine auf, gewisse Einstellungen und persönliche Angaben zu machen. Dies geschieht alles auf dem Touchscreen, der Knopf der Uhr wird dabei nicht gebraucht. Wie bei Touchscreen bedienten Geräten üblich, scrollt man per Rechts- oder Linksswipe (streichen) durch das Menü. Der Kopf auf der rechten Seite (2) der Uhr bringt einen in die Connect IQ-Apps. Mehr dazu später. Mit dem integrierten „Knopf“ rechts unter dem Display (3) kommt man in das Menü oder die Optionen der IQ-Apps. Wie der vierte Knopf (4) bereits bildlich anzeigt gelangt man mit ihm einen Schritt zurück.

Alles in Allem funktioniert die Bedienung sehr gut, man braucht jedoch etwas Übung um sich flüssig und ohne wildes Hin- und Herdrücken zurecht zu finden. Dies ist allerdings ganz normal bei einem neuen Gerät, besonders wenn es zahlreiche Funktionen aufweist.

Mit dem Smartphone oder Tablet wird die Fitness Uhr via Bluetooth gekoppelt. Vorher muss man natürlich die App Garmin Connect Mobile herunterladen. Diese findet man kostenlos im Apple App Store sowie im Android Play Store. Einmal gekoppelt fordert einen die App zu ein paar zusätzlichen Schritten auf, die selbsterklärend und schnell erledigt sind.

Wenn man das Display länger nicht benutzt wechselt es in den Uhrenmodus und sperrt das Display für unerwünschte Berührung. Mit Hilfe der Aktionstaste (rechts außen) oder mit Streichen über das Display wie etwa bei einem iPhone, kann man das Display wieder entsperren.

Funktionen, Anzeigen und Widgets

Wie alle Fitness Tracker zeichnet auf der Vivoactive jegliche Bewegung tag und nachts auf. Zusätzlich kann mit der Smartwatch aber auch noch einzelne Workouts/Aktivitäten aufzeichnen um sie später separat von den anderen Daten einsehen zu können. Dazu einfach die Aktivität auf dem Touchscreen auswählen, bei Bedarf den Anweisungen auf dem Display flogen. Das Gerät stellt auch automatisch Verbindung mit eventuellen externen Sensoren wie einem ANT+ Herzfrequenz-Brustgurt. Mit der Aktionstaste wird die Aktivität dann auch wieder beendet und man muss sich entscheiden ob man die Daten speichern oder verwerfen möchte.

Wie bereits erwähnt baut Garmin erfolgreich einen Connect IQ Store für seine Smartwatches, Fitness Tracker und Pulsuhren auf. Hier findet man Apps von externen Entwicklern, sehr nützliche noch dazu. Bereits vorinstalliert sind folgende Widgets die Informationen liefen:

  • Aktivitätsanzeige (Schritte, Tagesziel, zurückgelegte Distanz, Kalorien)
  • Benachrichtigungen (Anrufer ID, SMS Nachrichten, die Uhr zeigt ganze Nachrichten oder Emails an)
  • Kalender (zeigt auch eingetragene Termine des Smartphone Kalenders an)
  • Musikfunktion (Steuerung des Musik-Players des gekoppelten Smartphones)
  • Wetter (aktuelles Wetter + Vorhersage)
  • Telefon suchen (solange Bluetooth-Verbindung besteht, finden sie so ihr Smartphone wieder)

Hier ist eine Liste der Aktivitäts Widgets/Apps

  • Laufen
  • Schwimmen
  • Radfahren
  • Golfen

Apps für weitere Sportarten und Aktivitäten findet man im Connect IQ Store. Uns gefällt TrainingPeaks (zeigt auf wenige Blicke die Trainingsintensität und auch Tempo (dies App zeigt die anstehenden Kalendereinträge an). Auch interessant zu wissen, dass man 3 verschiedene Sensoren mit dem Vivoactive koppeln kann. Einen ANT+ Herzfrequenzbrustgurt, einen Bike Speed Sensor und einen Bike Cadence Sensor (ein Pedal-Speichen Sensor).

LiveTrack ist eine coole Funktion. Sie ermöglicht es dem Träger einen Link zu senden, mit dem Freunde oder Interessierte in Echtzeit die von der Uhr aufgezeichneten Daten verfolgen können. Mit zunehmenden Apps wird dieses Feature mit Sicherheit noch viel aufregender.

Der praktische Garmin Vivoactive Test

Je mehr wir die Smartwatch im Test benutzt haben, desto begeisterter sind wir geworden. Garmin hat an so viele Einzelheiten gedacht und all diese kleinen Features funktionieren auch. Das ist nicht selbstverständlich. Somit ist die Benutzung am Anfang etwas mühsam, aber man lernt schnell die Uhr zu bedienen und dann ist es eine wahre Freude, was alles drin steckt. Die oben genannten Widgets/Apps funktionierten in unserem Test einwandfrei. Wie nicht anders zu erwarten überzeugen die Sport-Features mit einfacher Funktionalität und Präzession. Zusätzlich sind die Informations-Apps und Anzeigen sehr praktisch im Alltag. Wir haben festgestellt deutlich weniger Zeit am Smartphone zu verbringen, muss man auch nicht, alles Wichtige kommt direkt auf die Uhr am Handgelenk und alles andere ist oft sowieso nur Ablenkung.

Natürlich ist die Benutzung von Apps, die kopplung mit dem Smartphone oder mit Sensoren nicht ganz frei von kleinen Fehlfunktionen. Es kam in unserem Test schon mal vor, dass die Verbindung zwischen Uhr und Handy grundlos unterbrochen wurde. Dies kommt unserer Erfahrung nach bei jedem Gerät ab und an vor.

Garmin-vivoactive-schwarz-schritteDie Garmin Vivoactive ist ein ausgezeichneter Fitness Tracker. Mit Abstand der Beste den wir getestet haben, ohne integriertem Herzfrequenzsensor. Das Gerät zeigt nicht nur in der Smartphone App sondern auch auf dem Display alle gewohnten Daten an. Das Tagesziel und der Fortschritt darauf hin, werden schön bildlich mit einem Halbkreis dargestellt. Bei Inaktivität meldet sich auch der Vivoactive mit einem kurzen Vibrieren zu Wort und fordert den Träger zu mehr Bewegung auf.

Auch der stille Alarm (Wecker) hat uns noch nie im Stich gelassen. Die Uhr vibriert angenehm aber deutlich vernehmbar und weckt einen sanft auf. Wie schon mehrere unsere Leser gefordert haben, wäre ein Schlafphasen Wecker eine schöne Erweiterung. Beim Garmin Vivoactive sehen wir die größte Chance, dass es diese Funktion bald gibt, da die Connect IQ Plattform offen für Dritt-Entwickler ist und gut angenommen wird.

Immer wichtig zu wissen, die Uhr ist bis 50 Meter (5 ATM) wasserdicht

Datenauswertung und App

Im Connect IQ Store kann man Apps und Erweiterungen für die Fitness Uhr herunterladen. Zum Beispiel andere Uhranzeigen oder eine App um den GPS Sender bei Golfen optimal zu nutzen. Es gibt schon jetzt, erst wenige Monate nach Einführung der Uhr, zahlreiche Apps von Dritt-Entwicklern, was ein gutes Zeichen für die Garmin Plattform ist. Bis zum Zeitpunkt unseres Garmin Vivoactive Tests waren alle Apps obendrein kostenlos zu bekommen.

Die Notifikationen funktionieren einwandfrei, vielleicht sogar zu gut. So bekommt man jede Mitteilung die auf dem Smartphone erscheint auch auf die Uhr geschickt. Das kann schnell etwas viel werden. Momentan kann man noch nicht selektiv einstellen welche Notifikationen nur auf der Uhr angezeigt werden und welche nur dem Smartphone. Daher heißt es in diesem Fall; ganz oder gar nicht.

Garmin Connect AppDie Smartphone App die sich gegenseitig via Bluetooth mit der Smartwatch austauscht ist schlicht, elegant und hat alles was man zu einem erfolgreichen Tracking braucht. Da die Uhr bereits so viel anzeigen kann, haben wir die Smartphone App im Praxis-Test deutlich weniger als bei anderen Fitness Trackern benutzt. Nichtsdestotrotz können wir sagen, dass die App der Konkurrenz in Nichts mehr nachsteht, Garmin hat aufgeholt.

Genauigkeit

Auch in dieser Rubrik kann die Smartwatch im Garmin Vivoactive Test überzeugen. Das Gerät ist das genauste, das wir bisher getestet haben. Die Abweichung bei dem 100 Schritte-Test lag gerade mal bei plus-minus 2 (98%). Das ist sehr genau und verstärkt den positiven Eindruck nur. Allerdings fällt auch dieser Tracker durch den berühmt berüchtigten Zahnputzt-Test, die Aktivität wird von dem Tracker überbewertet. Aber hier ist das im Westen wirklich nichts Neues und wir erwähnen es nur der Vollständigkeit halber.

Akkulaufzeit

Ganze Arbeit hat Garmin auch bei der Akkulaufzeit geleistet. Die Uhr ist flach und nicht globig und dennoch hält der Akku fast ganze 3 Wochen. Wir haben es in unserem Test nie auf mehr als 18 Tage gebracht, aber hier kommt es natürlich ganz auf die Benutzung an. Im GPS Modus, der beim Laufen, Radfahren oder Golfen hilfreich ist, reicht der Strom für etwa 9-10 Stunden Nutzung. Das ist absolut ausreichend. Also, Akku ist top und übertrifft unsere Erwartungen an eine Smartwatch. Im Vergleich, die Apple Watch hält gerade mal einen Tag.

 

Wir hoffen, dass euch unser Test weitergeholfen hat! Gerne stehen wir für weitere Fragen zu Verfügung. Bitte einfach einen Kommentar hinterlassen und wir antworten so schnell wie möglich.

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Der fantastisch Aktive
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Zusammenfassung

Der Garmin Vivoactive ist ein klasse Smart-Tracker der kaum wünsche offen lässt. In seiner Kategorie der klare Testsieger. Bis auf einen integrierten Herzfrequenzsensor hat der Vivocative eigentlich alles und noch viel mehr. Der Fitness Tracker überzeugt mit einem sehr großen Funktionsumfang, gutem Design, GPS, Smartwatch-Funktionen, langer Akkulaufzeit und einiges mehr auf ganzer Linie. Für den aktiven sportbegeisterten Träger gibt es momentan keinen besseren Fitness Tracker.

92 %

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Comments (12)

  1. Schmiddi 29. August 2015
    • fitnesstrackertest 29. August 2015
  2. G. Jansen 26. Oktober 2015
    • fitnesstrackertest 29. Oktober 2015
  3. Robin 11. Dezember 2015
    • fitnesstrackertest 11. Dezember 2015
      • RoNNoS 17. Januar 2016
        • fitnesstrackertest 17. Januar 2016
  4. Ronnos 21. Januar 2016
    • fitnesstrackertest 21. Januar 2016
  5. Viktoria 3. April 2016
    • fitnesstrackertest 4. April 2016

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