Jawbone UP3 Test

Jawbone UP3

Jawbone UP3 Test

Fazit von Fitness Tracker Test

Machen wir es kurz; Jawbone wird auch weiterhin für den Fitness Tracker Markt ein große Rolle spielen, aber nicht mit der derzeitigen Version des Jawbone UP3. Das Gerät hat zu viele „Baby-Krankheiten“ und verhindert so die unkomplizierte, praktische Anwendung. Der Ruhepuls wird nur einmal am Tag gemessen, das Armband ist schwer zu schließen und geht leicht auf, die „Display-Bedienung“ funktioniert schlecht, der Tragekomfort bedingt und die Messungen nicht zuverlässig. Die App zum Tracker ist die beste auf dem Markt, bei funktionierender Hardware, eine absolute Freude. Auch hat uns die Smart Alarm funktionier sehr gut gefallen, der Schlafphasen-Wecker funktioniert gut, Jawbone bietet momentan die beste Schlafüberwachung im Vergleich zur Konkurrenz. Zusätzlich ist der Smart Coach eine sehr gelungene Funktion, mit kurzen Nachrichten wird man zu besserer Ernährung und richtig gesetzten Pausen gecoached.

Dennoch, wer auf die Bio-Impedanz-Sensoren verzichten kann, die noch nicht einwandfrei funktionieren, sollte den sehr gut gelungenen kleinen Bruder des UP3, den Jawbone UP2 mal genauer unter die Lupe nehmen.

Pro:

  • Sehr gute App zum Tracker
  • Detaillierte Schlafüberwachung
  • Schlafphasen-Wecker

Kontra:

  • Keine Herzfrequenzmessung
  • Umständliches Armband
  • „Display“ reagiert schlecht
  • Funktioniert nicht immer wie es soll

 

Ohne 24/7 Herzfrequenzüberwachung verstehen wir den Jawbone UP3 zum jetzigen Zeitpunkt mehr als Gesundheitsüberwacher und weniger als Fitness Tracker. Also geht es dem Träger eher darum das allgemeine Wohlbefinden zu steigern und aktive zu bleiben. Während Fitness Tracker diesen Aspekt auch verfolgen sind jedoch einige von ihnen auch als ernst zu nehmende Trainingshilfe bei Sport und Fitness geeignet.

Einen Vergleich der beiden Spitzenmodelle Fitbit Charge HR und Jawbone UP3 findet ihr hier: Fitbit Charge HR vs Jawbone UP3

Lieferumfang und Verpackung

In der Box sollte Folgendes enthalten sein:

  • Jawbone UP3 in ausgewählter Farbe
  • USB-Ladekabel
  • Kurzanleitung & Dokumente

Jawbone UP3 Verpackung

Größenauswahl

Der UP3 wird nur in einer Einheitsgröße angeboten, geeignet für einen Handgelenksumfang von 140 mm–190 mm, also praktisch für jeden. 

Abmessung des Trackers

Das Armband gehört unter den Fitness Trackern mit umfangreichen Funktionen zu den kleineren. Mit einer Abmessung von 220 mm x 12,2 mm x 3,0 mm-9,3 mm und einem Gewicht von 29g wird es hinsichtlich des Tragekomforts sicher keine Probleme geben.

Das Gehäuse des Jawbone UP3 ist aus eloxiertem Aluminium gefertigt, welches von einem medizinisch unbedenklichen, hypoallergenen Gummi umhüllt ist

Jawbone UP3 schwarz und silber

  • Schwarz
  • Silber (momentan noch nicht erhältlich, Stand 01.07.2015)

 

Funktionen

Das Fitness Armband hat ein sehr umfangreiches Funktionsspektrum. Aus Mangel an einem Display fallen Anrufer-ID oder angezeigte Kurznachrichten weg, aber dafür setzt Jawbone einige neue Technologien ein, die bisher in keinem anderen Fitness Tracker verbaut wurden. Ganz konkret geht es hier um die Bioimpedanz Technologie. Folgende Funktionen kann man von dem dem Jawbone UP3 erwarten:

  • Schritte
  • zurückgelegte Strecke
  • verbrannte Kalorien
  • Smart Alarm (man kennt es vielleicht von Schlaf-Apps, das Armband weckt einen basierend auf dem persönlichen Schlafzyklus zum besten Zeitpunkt auf , der ungefähre Zeitraum ist einstellbar)
  • Idle Alert (nichts anderes als ein Inaktivitätsalarm, haben andere Tracker auch)
  • Schlafüberwachung
  • eingrenzen einzelner Trainingseinheiten (dieser Stopp-Uhr Modus wird mittels der Jawbone App aktiviert)
  • Herz-Kreislauf (Bioimpedanz-Sensoren messen den Ruhepuls)
  • drahtlose Synchronisation via Bluetooth 4.0 (Standard bei modernen Fitness Trackern)
  • Essensprotokollierung (mit Hilfe der App soll man leicht und schnell seine Mahlzeiten protokollieren können. Die App berät einen dann ernährungstechnisch durch den so genannten Smart Coach)

Wir haben den Tracker noch nicht in den Händen gehalten. Basierend auf der offiziellen Beschreibung ist allerdings nicht davon auszugehen, dass der Jawbone UP3 den Puls ständig misst wie zum Beispiel der Fitbit Charge HR oder wie es eine herkömmlicher Pulsuhr mit Brustgurt tuen würde. Da das Fitness Armband auch kein Display hat, ist in dieser Hinsicht für Läufer und Sportler wohl eher uninteressant. Jedoch möchten wir für eine endgültige Bewertung auf unseren ausführlichen Fitness Tracker Test warten

Der Ruhepuls ist ein sehr interessanter Wert für jeden Sportler aber auch im Allgemeinen. Er sagt viel über den physischen und psychischen Zustand der Person aus. Wer ihn regelmäßig checkt kann viel über seinen Belastungszustand heraus finden und so sein Training aber auch seine Arbeit steuern. Indem Jawbone diesen Wert besonders hervorhebt, tuen sie unserer Meinung nach viel Gutes und „zwingen“ die Konkurrenz dazu sich auch damit zu beschäftigen.

Eingebaute Sensoren

  • Bioimpedanz – Ruhepuls, Atemfrequenz, Körpertemperatur und elektrodermale Aktivität
  • 3 Achsen-Beschleunigungsmesser (Standard in allen Fitness Trackern)
  • Hauttemperatur
  • Umgebungstemperatur

Gut zu wissen: der Hersteller empfiehlt das Fitness Armband an dem nicht dominanten Handgelenk zu tragen. Also zum Beispiel sollte ein Rechtshänder das Gerät demnach an der linken Hand tragen. Auch soll die Sensoreseite Richtung Daumen zeigen um die Messgenauigkeit zu gewährleisten. Um ehrlich zu sein ist uns noch nicht ganz klar was Jawbone mit der Sensorenseite meint, aber sobald wir ein Exemplar haben klären wir dies.

Display

Der Tracker hat kein Display, jedoch sind 3 einfarbige LEDs in die Oberseite integriert. Blau steht für den Schlaf, orange für Aktivität und weiß für Benachrichtigungen.

Akkulaufzeit

Die amerikanische Firma gibt eine Akkulaufzeit von bis zu 7 Tagen an. Das wäre ein klasse Wert. Wir können uns das auch vorstellen, da der Tracker kein Display hat, sind aber trotzdem auf unseren Test gespannt.

Datenauswertung und Graphische Aufbereitung

Jawbone UP-App

Die UP App von Jawbone ist gelungen und hat sich über die Jahre deutlich verbessert. Sie steht nun der Fitbit App in nichts nach und ist einfach, intuitiv zu bedienen.

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Comments (2)

  1. Katharina Geßler 23. Mai 2016
    • fitnesstrackertest 23. Mai 2016

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