Fitbit Charge HR vs Jawbone UP3

Fitbit Charge HR vs Jawbone UP3

Fitbit Charge HR vs Jawbone UP3

Mit dem Marktstart des Jawbone UP3 ist die häufigste Frage die uns gestellt wird; Fitbit Charge HR oder Jawbone UP3. In diesem Artikel werden wir die beiden Spitzenmodelle der Firmen in vier Punkten vergleichen und mit unserer Fazit abschließen. In jeder Kategorie vergeben wir bis zu 5 Punkte an jeden Tracker:

  1. Design/Funktionalität
  2. Funktionen
  3. App
  4. Preis
  5. Fazit
  1. Fitbit Charge HR vs Jawbone UP3: Design/Funktionalität

Der Fitbit Charge HR sieht aus wie ein Fitness Armband und ist auch eines. Das Design ist schlicht, sportlich und simpel gehalten und somit fällt der Tracker nicht besonders auf. Problemlos kann man ihn zum Sport aber auch in der Arbeit tragen. Mit den Farben Schwarz und Pflaume kann man nicht viel falsch machen. Der Tracker lässt sich wie eine Uhr verschließen und das Silikon-Armband liegt angenehm auf der Haut. Die Größe der Einheit ist auch sehr angenehm und war uns bei keinerlei Aktivität im Weg. Das kleine LED-Display ist ausreichend für Zwischenstände, Motivation und Anrufer ID. Der Tracker ist spritzwassergeschützt genau wie der Jawbone UP3 auch.

4/5

Das Design des Jawbone UP3 hingegen ist mehr als modisches Armband zu verstehen und tatsächlich ist es schick, modern und nicht unmittelbar als technisches Gerät zu identifizieren. Uns gefallen beide Farben gut (Schwarz und Light Silber), wir haben aber nur das schwarze Armband in der Hand gehabt. Auch hier kann man sagen, dass der der Tracker universell getragen werden kann, selbst beim Staatsempfang würde er nicht sonderlich auffallen. Seien sie beruhigt Frau Kanzlerin…:) Womit wir schon mehr Probleme hatten ist der Verschluss des Gerätes. Während Fitbit mehrere Größen anbietet, verkauft Jawbone sein UP3 nur in einer Einheitsgröße. Eigentlich kein Problem, aber die Schnallen-„Lösung“ ist aus unserer Sicht minder gut gelungen. Zwar kann man das Armband gut anpassen, aber das benötigt etwas Übung und selbst dann löst sich der Verschluss relativ leicht. Es ist alles in allem kein Problem, aber wir wollen es dennoch an dieser Stelle erwähnen. Der UP3 hat kein Display, dafür aber 3 verschieden farbige LEDs die für Aktivität, Schlaf und Benachrichtigung (von der App nicht etwa von SMS oder dergleichen) stehen.

3/5

 

  1. Fitbit Charge HR vs Jawbone UP3: Funktionen

Die einzelnen Funktionen sind ein umfangreiches Thema. Wir werden es an dieser Stelle nur zusammengefasst anschneiden. Für genauer Informationen bitte gerne unter Fitbit Charge HR Test und Jawbone UP3 Test nachlesen.

Beide Tracker haben alle Standardfunktionen die man von einem modernen Fitness Tracker erwarten kann. So werden Schritte gezählt, verbrannte Kalorien angezeigt sowie zurückgelegte Distanz und erklommene Etagen. Auch haben beide einen stummen Alarm (das Armband vibriert leise aber gut wahrnehmbar).

Unterscheiden tun sich die beiden Tracker in ihrer Art und Weise die Herzfrequenz zu messen.

Der Fitbit Charge HR macht dies mit Hilfe von grünen LED’s auf der Rückseite des Armbandes welche auf dem Handgelenk aufliegt. Die LEDs können den Blutfluss erkennen und dadurch das Pumpen des Herzens. Diese gibt wiederum direkt Aufschluss über den Puls. Diese optische Methode der Herzfrequenzmessung ist weit verbreitet, die Apple Watch benutzt zum Beispiel die gleiche Technik. Im Test funktioniert die Pulsmessung alles in allem sehr gut. In der Früh gibt es den Ruhepuls, sowieso wird mit Hilfe der PurePulse Technologie rund um die Uhr der Puls gemessen, kein Herzschlag entgeht. Für Workouts kann man die Messung eingrenzen um später explizit diesen Zeitraum einzusehen. Einzig und alleine können wir bemängeln, dass die Messung ein wenig hinterher hinkt. Das heißt wenn man anfängt zu laufen, zeigt der Tracker erst nach etwa 10-20 Sekunden einen erhöhten Herzschlag an. Dann stimmt er allerdings sehr genau, verglichen haben wir mit einem Polar-Brustgurt.

Zusätzlich kann der Charge HR mit Anrufer ID dienen. Diese Funktion ist im täglichen Gebrauch sehr nützlich und bringt einen sogar ein wenig mehr vom Smartphone weg.

5/5

Der Jawbone UP3 hingegen misst den Herzschlag, sowie das Stresslevel mit Hilfe einer einzigartigen Bioimpedanz-Methode. Hier muss man allerdings dazu sagen, dass der UP3 nicht den Puls tagsüber misst. Das ist ziemlich unverständlich. Demnach, die einzige Information bezüglich des Pulses die das Gerät liefert ist der Ruhepuls und diese wird irgendwann in der Früh vor dem Aufstehen gemessen, man kann es nicht manuell einstellen. Angeblich arbeitet Jawbone daran dies zu ändern und aktiven Puls anzubieten, aber wir bleiben skeptisch. Auch wollen wir unter Funktionen bewerten, dass die Bedienung des „Displays“ extrem schlecht funktioniert. Man muss zweimal drauf tippen um zum Beispiel vom Aktiv-Modus in den Schlaf-Modus zu wechseln, aber das funktioniert oft nur sehr schwer und kann auf Dauer etwas nervig sein. Wenn die Schlaf-Modus Aufzeichnung jedoch eingeleitet ist und funktioniert (was nicht immer der Fall war) bietet der Jawbone UP3 eine ausgezeichnete und detaillierte Schlafüberwachung. Er unterscheidet zwischen Tief- und Leichtschlaf und kann einen Hilfe des Smart Alarms basierend auf der Schlafzyklusanalyse zur richtigen Zeit aufwecken. Das ist definitiv eine coole Sache aber das Gerät funktioniert im Ganzen noch zu schlecht um diese Funktion wirklich ausnutzen zu können.

2/5

  1. Fitbit Charge HR vs Jawbone UP3: App

Die Fitbit App “” ist sehr gelungen und liefert klar strukturiert alle entscheidenden Daten auf einen Blick. Graphisch schön aufbereitet mit Balken- und Kreisdiagrammen kann man entweder ab und an kurz drauf schauen, oder bei Bedarf kann man auch auf Unterseiten ins Detail gehen. Auch ist es möglich die Daten des Fitbit Charge HR an dritte Apps wie MyFitnessPal weiterzuleiten. Alles in allem ist die App eine sehr runde, ausgeklügelte Sache die sehr bedienungsfreundlich ist.

4/5

Mit der App „UP“ ist es Jawbone tatsächlich gelungen den Konkurrenten Fitbit zu übertreffen. Auch hier ist alles, graphisch schön, appetitlich aufbereitet und die Bedienung ist intuitiv und fließend. Die App kann mit zwei Funktionen glänzen. Zum einen kann man sein Essen protokollieren was einfacher geht als man es sich vorstellt und enorm beim Abnehmen oder für Spitzenleistungen hilft. Zum anderen ist die App auch der persönliche „Smart Coach.“ Hier werden alle Informationen von Tracker und Essens-Tagebuch gesammelt und darauf basierend gibt der Smart Coach ab und an Empfehlungen. Zum Beispiel rät er nach einem intensiven Tag früher ins Bett zu gehen oder erklärt die Vorteile bestimmter Lebensmittel.

5/5

  1. Fitbit Charge HR vs Jawbone UP3: Preis

Wir kommen gleich zum Punkt. Der Fitbit Charge HR kostet rund 150 Euro. Dafür bekommt man ein ausgereiften Fitness Tracker der die Aktivitäten und Gesundheit seines Trägers sehr gut überwacht. Ein fairer Preis wie wir finden.

4/5

Der Jawbone UP3 kostet ein bisschen mehr und geht für 180 Euro über die (virtuelle) Ladentheke. Der Tracker hat interessante Funktionen und das Bioimpendanz-Messverfahren ist ein Versuch noch mehr Körperfunktionen zu messen, leider aber einfach noch nicht ganz ausgereift. Wir finden den Preis daher ein bisschen hoch.

2/5

  1. Fitbit Charge HR vs Jawbone UP3: Fazit

Somit kommt der Fitbit Charge HR auf 17/20 möglichen Punkten und ist unser klarer Gewinner. Der Fitness Tracker ist ausgereift, funktionierte in unserem Test so gut wie immer perfekt und hat viele nützliche Features. Mit Sicherheit eines der besten Armbänder mit Herzfrequenz-Messung auf dem Markt. Der Jawbone UP3 kann mit 12/20 Punkten nicht ganz mithalten. Jawbone hat bietet einen ambitionierten Tracker voll von interessanten Funktionen der leider aber noch nicht ganz rund läuft. Somit empfehlen wir im direkten Vergleich klar den Fitbit Charge HR.

Fitbit Charge orangeJawbone UP3
KategorieFitbit Charge HRJawbone UP3
Design/Funktionalität43
Funktionen52
App45
Preis42
Gesamt1712

 

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Comments (6)

  1. Christian Meier 28. Juni 2015
    • fitnesstrackertest 29. Juni 2015
      • Klaus 6. September 2015
        • fitnesstrackertest 10. September 2015
  2. Nadine 27. Januar 2016
    • fitnesstrackertest 28. Januar 2016

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