Garmin Vivofit Test

Garmin Vivofit 2 Test

Garmin Vivofit Test

Im Folgenden gibt es den Garmin Vivofit im Fitness Tracker Test. Wir stellen den Fitness Tracker detailliert vor und beschreiben wie er praktisch funktioniert:

Verpackung und Lieferumfang

Das Fitness Armband ist als Einzelgerät oder auch als Vivofit-Bundle erhältlich.

Im Lieferumfang des Einzelgeräts sind folgende 3 Sachen enthalten:

  • Vivofit Fitness Tracker mit langem und kurzem Armband (in der gleichen Farbe)
  • USB ANT Stick
  • Booklet/Dokumente

Im Lieferumfang des Vivofit-Bundles sind folgende 4 Sachen enthalten:

  • Vivofit Fitness Tracker mit langem und kurzem Armband (in der gleichen Farbe)
  • USB ANT Stick
  • Booklet/Dokumente
  • Herzfrequenzssensor (Brustgurt)

Auch hier sind wir mit der Verarbeitung des Armbandes zufrieden, die Qualität stimmt. Anders als bei anderen Fitness Trackern ist der Vivofit nur über Bluetooth 4.0 mit Smartphone oder PC zu verbinden.

Physische-Installation

Alles ausgepackt und vor einem muss man sich zu allererst für das kürzere (175 mm) oder längere (210 mm) Armband entscheiden, in welches man dann problemlos die Computereinheit einsetzen kann. Das Armband lässt sich gut anlegen und angenehm einfach verschießen. Einmal den Navigationsknopf gedrückt geht das Vivofit an und wird von da an immer etwas anzeigen. Das E-Ink Display ist extrem Strom sparend und somit halten die zwei Knopfbatterien das Gerät gut ein Jahr in Betrieb. Einziger Nachteil des E-Ink Displays ist, dass es nicht erleuchtbar ist, im Dunkeln ist das Display nicht abzulesen.

Software-Installation

Bevor der Vivofit startklar ist, muss es nun noch mit einem Smartphone oder Computer koppelt werden. Im Falle vom Smartphone ist erst die Garmin Connect App kostenlos herunter zu laden. Diese gibt’s im Apple App Store sowie im Android Play Store.

Bitte beachten: wie die meisten Fitness Tracker ist auch der Vivofit nur mit Geräten zu koppeln die über Bluetooth 4.0 (smart) verfügen, sowie das iOS oder Android Betriebssystem haben. Apple verbaute Bluetooth erst ab dem iPhone 4s. Also, bitte vorm Kauf darauf achten, dass das Smartphone Bluetooth 4.0 hat, ansonsten ist eine Synchronisation nur über den Computer mit Hilfe des mitgelieferten Bluetooth USB Sticks möglich.

Zur Synchronisation einfach den Fitness Tracker nahe an Smartphone oder Computer-Stick halten, einmal auf den einzigen Navigationsknopf des Gerätes drücken, die Nummer die auf dem Armbanddisplay angezeigt wird eingeben, und der Koppelungs-Prozess wird gestartet.

In der Smartphone App gibt man grundliegende persönliche Daten wie Alter, Geschlecht, Gewicht, Größe und Aktivitätsniveau an.

Zum praktischen Teil des Fitness Tracker Test

In Betriebnahme/praktische Anwendung

Nun kann es losgehen. Per Navigationsknopf kann man je nach Belieben zwischen 6 verschiedene Anzeigen auswählen:

  • Schrittzahl pro Tag (mit einem Paar Fußabdrücken dargestellt)
  • GOAL (Ziel-Countdown, wie viel Schritte zum Tagesziel)
  • Distanz (zurückgelegte Distanz)
  • Kalorienverbrauch (eine Flamme erscheint am Bildschirmrand)
  • Uhrzeit
  • Herzfrequenz und Herzfrequenz-Bereich (ein Herz auf dem Bildschirm)

Daten können in metrischen oder imperialen Einheiten angezeigt werden.

Interessantes Feature: nach einer Stunde Inaktivität erscheint eine rote Bewegungsleiste auf dem Display die einen daran erinnern soll, sich wieder zu bewegen. Andere Fitness Tracker wie das Nike+ FuelBand SE sind an dieser Stelle weniger zurückhaltend und motivieren direkter.  

Um den Vivofit in den Schlafüberwachungsmodus zu versetzen kann man entweder den Navigationsknopf länger gedrückt halten bis das Display SLEEP zeigt, oder man kann die Schlafzeit einfach über die Smartphone App am nächsten Tag angeben um die Berechnungen richtig zu stellen.

Der Vivofit Fitness Tracker ist wasserdicht und dank dem einjährigen Dauerbetrieb muss man ihn auch nicht abnehmen. Ohne Synchronistation kann das Gerät einen Monat durchgehend all Daten speichern. Also wenn man den Vivofit ein paar Tage nicht mehr synchronisiert hat, ist es überhaupt kein Problem.

Erweiterungsmöglichkeiten

Außer dem Polar Loop ist der Garmin Vivofit derzeit der einzige Fitness Tracker (Update: der Polar Loop kann das auch, aber nicht so gut) der mit einem Pulsmesser kombinierbar ist. Jedoch ist der Brustgurt auch hier nicht im Lieferumfang enthalten.

Koppelbar sind Bluetooth Smart sowie ANT+ Herzfrequenzsensoren. Dies ist sehr praktisch, da ANT+ Sensoren weit verbreitet sind und somit eventuell von anderen Geräten übernommen werden können.

Zur Koppelung, tragen sie den Herzfrequenzsensor damit der aktiv ist und halten sie den Vivofit in unmittelbare Nähe. Nun den Navigationsknopf des Activity Trackers gedrückt halten, bis auf dem Display HEART zu lesen ist. Von nun an zeichnet das Gerät die gemessene Herzfrequenz auf und zieht es in sämtliche Berechnungen mit ein. Um die Übertragung der Herzfrequenz zu beenden, gehen sie auf die Herzfrequenzseite des Geräts und halten sie den Navigationsknopf gedrückt bis die Meldung HEART OFF angezeigt wird.

Synchronisieren

Die Synchronisation mit Smartphone oder Computer geht leicht. Man hält den Navigationsknopf länger gedrückt bis auf dem Display SYNC angezeigt wird, die App auf dem Smartphone zeigt dann einen Ladebalken. Wir haben manchmal den Vorgang mehrmals starten müssen um zum Erfolg zu kommen, aber alles im normalen Rahmen.

Zum Synchronisieren mit PC/Mac muss man den mitgelieferten USB Bluetooth Stick verwenden und die Daten dann auf die Garmin Connect Onlineplattform hochladen. Dort gelangen auch die auf das Smartphone geladenen Daten.

Datenauswertung und graphische Aufbereitung

Zusätzlich zu den präsentierten Daten auf dem Smartphone ist der Sammelpunkt für sämtliche Daten die Onlineplattform Garmin Connect.

Dort sieht man auf einen Blick graphisch nett aufbereitet was man bisher geleistet hat. Wie auch bei vielen anderen Fitness Trackern gibt es die Möglichkeit sich mit Freunden oder anderen Vivofit Nutzern zu messen und Abzeichen zu verdienen.

Angezeigte Kategorien und Auswertungen sind unter anderem:

  • Schritte (Tagesbilanz)
  • Challenges (wo stehen sie im Vergleich zu anderen)
  • Bericht (Balkendiagramm der getätigten Schritte innerhalb einer Woche)
  • Freunde (wöchentliches Leaderboard)
  • Schlaf (wie lange und wie gut hat man geschlafen)
  • Gewicht (Gewichtsverlauf der letzten Woche falls eingegeben)
  • Kalorien (Tagesbilanz)

 

Fitness Tracker Garmin Vivofit Goals 1

Genauigkeit

Wir haben den Vivofit mit anderen Schrittzählern verglichen und kommen zu dem Schluss, dass die Unterschiede nicht signifikant sind. Wie alle Geräte dieser Machart sind sie nicht übermäßig genau, jedoch sollte das für die allermeisten Anwender keinen Unterschied machen. Durch Arm- und andere Oberkörperbewegungen wird die Messung natürlicher Weise des Öfteren beeinflusst.

Zusammenfassung des Fitness Tracker Tests

Pro

  • Angenehmer Tragekomfort
  • Kabellos und problemlos Synchronisation mit Smartphone oder PC/Mac
  • Koppelung von Bluetooth smart und ANT+ Herzfrequenzsensoren möglich
  • Betriebsdauer von min. 1 Jahr
  • Übersichtliches Display

 

Kontra

  • Derzeit kein exportieren von Daten in andere Anwendungen möglich
  • Keine Eingrenzung von Workouts mit Herzfrequenzsensor möglich (so könnte es ein Pulsmesser auch für versierte Sportler ersetzen)

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