Garmin VivoSmart Test

Fazit von Fitness Tracker Test:

Der Garmin VivoSmart Fitness Tracker ist eine gelungene Weiterentwicklung des Garmin VivoFit. Das Resultat ist ein sehr ansehnlicher Mix aus Fitness Armband und Smartwatch. Wer auf einen integrierten Herzfrequenzsensor verzichten kann, bekommt mit dem VivoSmart ein sehr komplettes Paket, inklusive sehr guter App und Online-Plattform. Das schlanke und elegante Design des Armandes ist zudem ein absolutes Plus, es kann bedenkenlos zu den allermeisten beruflichen/privaten Anlässen getragen werden.

Pro:

  • elegantes knopfloses Design
  • Touchscreen
  • Smart Mitteilungen via Bluetooth vom Smartphone
  • Vibrationsalarm
  • Wasserdicht bis 50 Meter
  • Erinnerung zur Bewegung
  • mit Herzfrequenz-Gurt koppelbar

Kontra:

  • nur ein Alarm pro Tag programmierbar
  • Display in direktem Sonnenlicht schwer lesbar
  • kein integrierter Herzfrequenzsensor

Der Praxis-Test – Garmin VivoSmart

Wir haben unseren Fitness Tracker Test mit dem Garmin VivoSmart gemacht. Im Folgenden gibt’s eine detaillierte Beschreibung wie das Gerät funktioniert, was ihr beachten müsst und was wir von den Funktionen halten.

Verpackung und Lieferumfang

Um große Überraschungen zu vermeiden, beschreiben wir kurz wie der Vivosmart geliefert wird:

Wie schon beim Vivofit, gibt es den Vivosmart als Einzelgerät oder im Vivosmart-Bundle.

Vívosmart (Einzelgerät)

  • Garmin Vivosmart Fitness Tracker, in gewählter Größe und Farbe
  • Daten-/Ladeklemme
  • Vívokeeper (ein „Ring“ der dabei helfen soll, dass sich der Tracker auf keinen Fall öffnet)
  • Unterlagen (Kurzanleitung und die üblichen Dokumente)

Vívosmart-Bundle

  • Garmin Vivosmart Fitness Tracker, in gewählter Größe und Farbe
  • Herzfrequenzsensor (Standard HF-Brustgurt, nicht der weichere Premium-Gurt)
  • Daten-/Ladeklemme
  • Vívokeeper (ein „Ring“ der dabei helfen soll, dass sich der Tracker auf keinen Fall öffnet)
  • Unterlagen (Kurzanleitung und die üblichen Dokumente)

Wir haben den Tracker als hochwertig empfunden, als wir ihn zum ersten Mal in die Hand genommen haben.

Es gibt den das Fitness Armband in 5 verschiedenen Farben:

 

Vivosmart Fitness Tracker Familie

 

Zwei Größen stehen zur Auswahl:

  • Small (127 bis 172 mm Handgelenksumfang)
  • Large (155 bis 221 mm Handgelenksumfang)

Unverständlicherweise ist das Bundle nur in Schwarz oder Grau erhältlich

Bevor es mit dem Fitness Tracker Test los geht

Als erstes muss man den Garmin VivoSmart mit Hilfe des Ladekabels aufladen. Hierauf schaltet sich das Gerät ein und zeigt eine Batterie an. Ist das Armaband aufgeladen, kann die Einrichtung losgehen. Dazu brauchen sie ihr Smartphone und die Garmin Connect Mobile App um das Gerät. Sobald sie die Bluetooth Funktion ihres Smartphone eingeschaltet haben und die Garmin Connect App starten, ist die Installation einfach und schnell. Man flogt den Instruktionen auf dem Bildschirm, gibt ein paar persönliche Daten an, damit Kalorienverbrauch und Schritte genauer berechnet werden können und dann kanns auch schon losgehen.

Wenn man den Tracker mit einem Computer installieren möchte, schließt man das Ladekabel an einen USB-Anschluss seines Computers an und hält den Touchscreen des Geräts gedrückt bis das USB-Zeichen erscheint. Anschließend auf www.garminconnect.com/vivosmart die Einrichtungssoftware „Garmin Express“ herunterladen und den Anweisungen folgen.

Hinweis: Das Display schaltet sich bei Nicht-Benutzung schnell aus. Um es zu aktivieren, einfach zwei Mal auf den Touchscreen tippen. Auch wenn man den Arm zum ablesen des Tracker hebt, erkennt das Gerät dies auch und schaltet das Display ein. Man kennt diese Funktion vielleicht vom Smartphone wenn man es ans Ohr hält, schaltet es sich aus, gleiche Idee. Diese in der Praxis funktioniert das in unserem Test recht gut.

Der Touchscreen kann in beide Richtungen geswiped werden. Dafür muss man nur auf dem Display nach rechts oder links streichen.

Folgende Anzeigen sind möglich:

  • Uhrzeit und Datum
  • Schritte
  • Goal (Anzahl der verbleibenden Schritte um das Tagesziel zu erreichen)
  • Inaktivitätsstatus
  • Kalorien (dargestellt von einer Flamme, zeigt die verbrauchten Kalorien)
  • KM oder MI (zurückgelegte Strecke an diesem Tag)
  • KPH oder MPH (falls mit einem Geschwindigkeitssensor gekoppelt wird hier die Geschwindigkeit angezeigt, oft im Fahrradsport verwendet)
  • Zone (falls mit Herzfrequenzsensor verbunden wird hier der Puls angezeigt)
  • VIRB (falls mit VIRB Action-Kamera gekoppelt kann diese hier ferngesteuert werden)
  • Musikfunktion (falls mit Smartphone gekoppelt kann Pause oder Play gedrückt werden sowie zum nächsten Song geklickt werden)
  • Benachrichtigungen (falls mit Smartphone gekoppelt, werden hier die Anzahl der neuen Nachrichten angezeigt)

 

Garmin Vivosmart Display

Fitness Tracker Test der praktischen Anwendung

Sobald man den Garmin Vivosmart eingerichtet hat und am Handgelenk trägt, fängt der Tracker an, Daten zu sammeln.

Tagesziele

Wenn man den Anweisungen bei der ersten Kopplung des Trackers mit dem Smartphone gefolgt ist, sind die Grundeinstellungen eingerichtet und der Vivosmart gibt einem automatisch ein Tagesziel vor. Bei Erreichen des Tagesziels erscheint auf dem Display GOAL. Wer gerne selber seine Ziele festlegt, kann dies in seinem Garmin Connect Konto tun, der Vivosmart passt sich dann an.

Inaktivität

Die Idee hinter vielen Fitness Trackern ist, dass man sich tagsüber konstant viel bewegt und somit der Stoffwechsel nie ganz runterfährt. Dadurch verbrennt man deutlich mehr Kalorien als jemand der für längere Zeit inaktiv ist. Der Vivosmart hat hierfür eine extra Funktion. Nach einer Stunde (natürlich nicht im Schlafmodus) vibriert das Fitness Armband und meldet „LOS“. Ein Pfeil wird auf dem Display angezeigt. Bei weitere Inaktivität kommt nun alle 15 min ein Pfeil und eine Warnung dazu, bis man zum Beispiel eine kurze Strecke geht.

Einzelne Trainingseinheiten aufzeichnen

Um einzelne Aktivitäten wie zum Beispiel Joggen aufzuzeichnen, muss man den Touchscreen des Trackers länger berühren. Im erschienenen Menü kann man dann zum Beispiel, das Symbol des Läufers auswählen. Nun noch die Play-Taste auf dem Display drücken und es geht los. Zum Anhalten wird auch die Play-Taste verwendet. Nach Beendigung der Trainingseinheit die Diskette zum Abspeichern wählen, oder den Abfalleimer um die Aufzeichnung zu verwerfen.

Übrigens: Interessant zu wissen ist an dieser Stelle, dass der Vivosmart Daten bis zu einem Monat abspeichern kann. Also müsste man den Tracker nur einmal im Monat mit dem Smartphone oder Computer koppeln, die Synchronisation ist automatisch. Sobald der Speicher voll ist, löscht das Gerät übrigens den ältesten Eintrag zuerst.

Bluetooth Funktionen

Die folgenden Smartwatch-Funktionen sind möglich solange der Tracker mit dem Smartphone via Bluetooth gekoppelt ist. Sie werden über die Garmin Connect Mobile App eingerichtet und gesteuert:

  • Benachrichtigung (je nach Einstellung zeigt der Vivosmart SMS oder Emails an, man kann sogar durch die Nachricht scrollen und so die ganze SMS lesen)
  • Telefon suchen (hilft Smartphone zu finden solange eine Bluetooth Verbindung besteht)
  • Alarm bei Telefon außer Reichweite
  • Musikfunktion
  • Hochladen von Aktivitäten von Tracker zu Garmin Connect Konto

Wecker

In unserem Fitness Tracker Test funktioniert der Garmin Vivosmart auch gut als Wecker. Wie einige Konkurrenz-Produkte verfügt das Fitness Armband über einen Vibrationsalarm. Dieser wird mit der Garmin Connect App eingestellt und funktionierte in unserem Test ausgesprochen zuverlässig. Zudem ist der Alarm sehr angenehm und effektiv, definitiv eine Alternative zu herkömmlichen Weckern. Leider kann man bisher nur einen Alarm pro Tag einstellen, wir hoffen Garmin überarbeitet diese Funktion bald.

Datenauswertung und graphische Aufbereitung

Zu Beginn sei erwähnt, dass die Garmin Connect App mit Apple‘s Health App kompatibel ist. Auch wenn Apple erst am Anfang ist, seine App aufzubauen und interessant zu machen, wird es sicherlich schon bald für Apple Benutzer relevant werden. Der Konkurent Fitbit hat sich zum Beispiel dagegen entschieden, mit der Health App kompatibel zu sein und so die Daten des Trackers an Apple weiterzuleiten.

In sachen Datenaufwertung und graphischer Aufbereitung hat Garmin deutlich gegenüber der Konkurrenz aufgeholt. Inzwischen ist die App sowie die Onlineplattform, beides unter dem Namen Garmin Connect, sehr übersichtlich und intuitiv.

 

    Garmin Connect mobile app andrioid garmin connect mobile app andrioid Garmin Connect mobile app

Es würde den Rahmen dieser Test-Beschreibung sprengen, wenn wir genauer auf die einzelnen Bildschirme der App oder der Onlineplattform eingehen würden. Die Bilder oben vermitteln einem jedoch sicher einen ersten Eindruck. Zudem ist alles sehr selbsterklärend. Von unsere Seite können wir sagen, dass die App, sowie die Onlineplattform sehr gut durchdacht sind und die gesammelten Daten erstklassig darstellen. Der Kampf um die beste Mobile App mit Fitbit ist eröffnet.

Genauigkeit

In unserem Schritte-Test hat der Garmin Vivosmart überdurchschnittlich gut abgeschnitten. Wie auch alle anderen Fitness Tracker, ist auch dieser nur bedingt genau (in unserem Test 95%), aber genau genug um seinen Sinn voll und ganz zu erfüllen. Im Zahnputztest ist auch der Vivosmart schnell irritiert, jedoch hat dieses Problem noch kein Hersteller lösen können. Alles in Allem, eines der genausten Fitness Armbänder die wir getestet haben.

Akkulaufzeit

Um den Tracker einmal voll aufzuladen braucht es etwa 2 Stunden, was ein normaler Wert ist.

Laut Hersteller hält der Akku bis zu 7 Tage und das können wir so besten Gewissens bestätigen. Trotz intensiver Nutzung war das Gerät erst am 7 Tag völlig ausgepowert. Ein guter Wert unter den Fitness Trackern. Bei normaler Nutzung kann der Akku durchaus bis zu 10 Tage halten. Der Akku lässt sich nicht austauschen, was aber bei Fitness Trackern druchaus üblich ist.


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Comments (26)

  1. ben 4. Juni 2015
    • fitnesstrackertest 4. Juni 2015
  2. Sascha 8. Juli 2015
    • fitnesstrackertest 9. Juli 2015
  3. Hanno 29. Oktober 2015
    • fitnesstrackertest 29. Oktober 2015
  4. Carina 5. Januar 2016
    • fitnesstrackertest 7. Januar 2016
  5. dorothea 24. Januar 2016
    • fitnesstrackertest 27. Januar 2016
  6. unknown 31. Januar 2016
    • fitnesstrackertest 31. Januar 2016
  7. Mella 7. März 2016
    • fitnesstrackertest 7. März 2016
  8. F. Beyer 11. März 2016
    • fitnesstrackertest 12. März 2016
      • F. Beyer 12. März 2016
        • F. Beyer 12. März 2016
        • fitnesstrackertest 14. März 2016
  9. mustermann 12. März 2016
    • fitnesstrackertest 12. März 2016
  10. F. Beyer 12. März 2016
    • fitnesstrackertest 12. März 2016
  11. Martina Rudat 8. April 2016
  12. Nele 1. November 2016

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